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Kennisbank

Trockene Füße

Was sind trockene Füße?

Eine trockene Haut kann durch eine Verringerung der Talgdrüsenfunktion verursacht werden. Bei (extrem) trockenen Füßen ist die Haut rau und kann schuppig und empfindlich sein. Trockene Haut kann jucken, gespannt sein und an Stellen besonders verletzlich sein und ein hohes Risiko für Falten und Risse aufweisen.  Jeder kann trockene Füße bekommen. Ältere Menschen und Menschen mit einer Erkrankung wie Diabetes mellitus, rheumatischen Erkrankungen oder Hautkrankheiten sind jedoch empfindlicher für trockene Haut.  Trockene Haut kann verschiedene Ursachen haben. Beispielsweise kann trockene Haut bei Menschen mit einer medizinischen Grunderkrankung ein Hinweis auf eine verminderte Durchblutung oder einen Gefühlsverlust in den Füßen sein. Trockene Haut kann auch erblich bedingt sein oder auch Wetterbedingen können Einfluss auf Ihre Haut haben.

Finden Sie eine (medizinische) Fußpflege in Ihrer Nähe.

Beschreibung (extrem) trockene Füße

Die Haut unserer Füße hat eine andere Struktur als die Haut vom Rest unseres Körpers. Trockene Füße sind daher ein häufiges Problem. Etwa 1 von 3 Menschen leidet darunter und im höheren Alter sind es sogar 60 %. Das liegt daran, dass die Haut mit zunehmendem Alter weniger Kollagen und Elastin produziert und der Feuchtigkeitsgehalt der Haut, wodurch die Haut der Füße zunehmend trocken wird.  Wenn Sie Ihre trockenen Füße nicht behandeln, kann dies zu rauer Haut, Schmerzen, ungleichmäßigem Hautton oder Rissen führen. Trockene Füße sind nicht nur unattraktiv, sondern auch anfälliger als gut hydrierte Fußhaut. Durch trockene Haut sind Sie anfälliger für (offene) Risse und weniger geschützt gegen Bakterien.   Haben Sie eine erniedrigte Resistenz aufgrund einer Grunderkrankung wie Diabetes mellitus oder einer rheumatischen Erkrankung? Dann ist es besonders wichtig, trockene Füße gut zu pflegen. Ein ProVoet-Fußpfleger oder medizinische Fußpflegerin kann Ihre Füße behandeln und Ihnen Tipps geben. Bei Risikoerkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus, rheumatischen Erkrankungen, Krebs, Gefäßerkrankungen, neurologischen Erkrankungen oder dermatologischen Erkrankungen sollten Sie einen Termin mit einem medizinischen Fußpfleger vereinbaren. Ein ProVoet-Fußpfleger mit der Zusatzbezeichnung Diabetischer Fuß und/oder Rheumatischer Fuß darf auch die Füße von Personen mit Diabetes mellitus oder rheumatischen Erkrankungen behandeln. Falls erforderlich, kann er oder ein medizinischer Fußpfleger Sie an die nächste Disziplin verweisen.

Symptome trockene Füße

Eine trockene Haut an den Füßen kann folgende Symptome verursachen:

Rötung und/oder Juckreiz Raue Haut Risse und/oder Sprünge Kallus- und/oder Rissbildung Zunahme des Problems aufgrund von Temperaturänderungen  

Ursachen für trockene Füße

Es gibt mehrere Ursachen, die zu trockenen Füßen führen können, darunter:

Waschen der Füße mit (trocknender) Seife Schlecht Trocknen der Füße Nicht regelmäßig die Füße einreiben Temperaturänderungen Keine Strümpfe/Socken in den Schuhen tragen Ekzeme, Psoriasis und andere Hautkrankheiten, die die Haut austrocknen Erkrankungen, wie z.B. Diabetes mellitus oder rheumatische Erkrankungen Krebs haben oder wegen Krebs behandelt werden Alter Übergewicht (zusätzlicher Druck auf die Füße, besonders an den Fersen, kann die Haut schneller austrocknen lassen)

Was Sie selbst tun können

Füße intensiv hydrieren Reiben Sie Ihre Füße nach dem Duschen/Baden und jeden Tag vor dem Schlafengehen großzügig mit einer Fußcreme ein. Tragen Sie die Creme auf den gesamten Fuß auf und massieren Sie sie sorgfältig ein. Tragen Sie die Creme niemals zwischen den Zehen auf. Verwenden Sie vorzugsweise eine Creme mit geringem Harnstoffgehalt.   Behandeln Sie eventuelle Risse Verwenden Sie eine spezielle Creme für Risse. Hilft das nicht ausreichend? Lassen Sie Ihre rissigen Füße von Ihrem Podologen oder Ihrem medizinischen Fußpfleger behandeln.   Peeling und Hornhaut entfernen Ein wöchentliches Peeling Ihrer Füße hilft, harte und abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Vor dem Peeling können Sie Ihre Füße in lauwarmem, seifenfreiem Wasser eintauchen, damit die Haut weicher wird. Tragen Sie nach dem Peeling eine feuchtigkeitsspendende Fußcreme auf. Wenn Sie an Diabetes mellitus, rheumatischen Erkrankungen, dermatologischen Erkrankungen, Gefäßerkrankungen, Krebs oder neurologischen Erkrankungen leiden, sollten Sie keine Peelings durchführen und keine Fußbäder verwenden.   Tragen Sie Socken aus Baumwolle Baumwolle lässt die Haut an Ihren Füßen besser atmen. Ziehen Sie jeden Tag saubere Socken an.   Trinken Sie viel Wasser

Behandlung von trockenen Füßen

Wenn Sie an trockenen Füßen leiden, entfernt Ihr Podologe oder Ihr Fußpfleger die trockenen Schuppen, die oftmals etwas harte Kanten haben. Eine Pediküre oder medizinische Pediküre, wobei auch kosmetische Behandlungen durchführt werden, kann Ihnen ein entspannendes Peeling und/oder eine Peeling-Behandlung geben, damit sich Ihre Haut wieder weich anfühlt. Dabei werden die abgestorbenen Hautzellen entfernt und die Produktion neuer Hautzellen angeregt. Auch Pflegeprodukte können besser aufgenommen werden. Das sorgt nicht nur für Entspannung, sondern ist auch gut für die Durchblutung Ihrer Füße.  Zusätzlich kann eine Maske und/oder Packung während einer kosmetischen Behandlung Ihren Füßen einen zusätzlichen Feuchtigkeitsschub geben. Damit pflegen Sie Ihre Haut intensiv und sorgen Sie für eine gründliche Erholung. Ihre Füße werden während der Behandlung eingewickelt, damit die Maske noch besser einziehen kann und sichergestellt werden kann, dass die Wirkstoffe effektiv aufgenommen und die Abfallströme ¬abgeführt werden. Eine Maske wirkt schnell und bietet genau die pflegende Wirkung, die Ihre trockenen Füße brauchen.  Solche Behandlungen werden nicht von jedem Fußpfleger oder medizinischen Fußpfleger durchgeführt. Wenn Sie Risikofüße haben, darf die Behandlung nicht durchgeführt werden.  Der Podologe oder der medizinische Fußpfleger entfernt Schwielen an Ihren Füßen und trägt nach der Behandlung eine für Ihren Hauttyp geeignete Feuchtigkeitscreme auf.

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